Wenn ich auf das vergangene letzte Jahr zurückblicke, dann gibt es so viele Augenblicke die ich gerne noch einmal erleben würde. Angefangen in der Schwangerschaft – bei der Geburt – im Mama sein. Noch einmal den ersten Tritt meines Krümels spüren – noch einmal das Glück der ersten Umarmung empfinden – noch einmal ein erstes Mal angelächelt werden.

Im Nachhinein denke ich, ich hätte meine Gedanken in diesen Momenten festhalten sollen, sie kurz notieren oder ein Bild machen sollen. Die Schnelllebigkeit der Momente hat diese einzigartigen Augenblicke aber einfach verstreichen lassen. Was bleibt ist eine Erinnerung und manchmal auch nur kleine Fragmente von dem was war. Aber neben all diesen schönen Minuten und Stunden gab es auch Zeiten die beschwerlich waren. Da konnte die Zeit dann nicht schnell genug vergehen. Aber selbst über diese denke ich nun zum Ende der Elternzeit nach und frage mich, ob ich diese nicht doch hätte genießen sollen? Eine Antwort darauf vermag ich nicht zu geben.

 

Erinnerungen der Großeltern

Wenn man bei den Eltern und Großeltern fragt, wann man seinen ersten Zahn bekommen hat, wann man zu Krabbeln begonnen hat, wann man mit dem Laufen angefangen hat, etc. Sie können meist nur grobe Zeiträume nennen und auch ihre Erinnerungen verblassen von Jahr zu Jahr mehr.

Wie haltet ihr an diesen Momenten fest? Notiert ihr alles in einem Buch oder einer App? Habt ihr schon ein Fotoalbum gebastelt oder Fotostream erstellt? Wie haltet ihr eure Erinnerungen lebendig? Woran erinnert ihr euch aus dieser aufregenden Zeit? Was war für euch am einprägsamsten? Habt ihr euch auch schon einmal gefragt, warum das Vergessen so schnell über einen einfällt?

augenblicke

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