In der Stillzeit kannst du eigentlich gar nichts falsch machen, dein Kind bekommt Muttermilch und ist damit rundum zufrieden. Es reagiert also nicht direkt auf Lebensmittel, die es vielleicht nicht verträgt. Warum kommt es dann trotzdem häufig zu einer unmittelbaren Reaktion auf etwas, das du gegessen hast?

Mit dem Essen in der Stillzeit ist das so eine Sache: In den ersten 3 Monaten hast du noch einen ziemlich großen Hunger, dafür sorgen die Stillhormone. Gleichzeitig aber, läuft dein Stoffwechsel auf Hochtouren und sorgt dafür, dass dir immer angenehm warm ist, deine Verdauung angeregt wird und die überschüssigen Schwangerschaftspfunde abgebaut werden können. Ums Abnehmen musst du dir also keine Sorgen machen, achte nur ein bisschen darauf, Kohlenhydrate zu reduzieren und von Süßem lieber die Finger zu lassen. Auf keinen Fall solltest du in dieser Zeit eine Diät machen oder zu wenig essen, Kalorien sind wichtig für die Bildung der Muttermilch und Diäten können toxische Schlacken aus deinen Zellen in den Körper und somit deine Milch freisetzen. Ausgewogen, frisch gekocht und saisonal ernährst du dich am besten, dann ist auch dein Baby ausreichend mit Nährstoffen versorgt.

Wenn der Po deines Babys wund ist, solltest du dich immer fragen, was du gegessen hast. Saures Obst (Zitrusfrüchte, Äpfel, Südfrüchte) können unmittelbar nach dem Trinken der Milch beim Baby für Probleme respektive einen wunden Po sorgen. Im Allgemeinen wird Obst besser vertragen, wenn es gedünstet oder eingekocht worden ist. Ebenso solltest du lieber auf allergene Lebensmittel wie Kuhmilch, Tomaten oder Erdbeeren verzichten, denn auch darauf können Babys sensibel reagieren –

Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn du ein echtes Spuckkind hast, streiche doch einmal für ein paar Tage Kuhmilch und –Produkte (nur die sauren wegen des Milcheiweißes) aus deinem Speiseplan und schau, ob sich etwas ändert. Bei vielen Babys sorgen die Milcheiweiß-Bausteine, die über die Muttermilch zum Kind gelangen für Beschwerden. Beachte hierbei: „Folgen“ treten meist 6-9 Stunden nach Milchgenuss der Mutter auf. Bei uns hat das so rasant und wahre Wunder gewirkt, dass ich es nur jeder Mutter empfehlen kann. Die Bauchkrämpfe waren weg, kein Spucken mehr nach dem Trinken und kein Geschrei. Dennoch schauen fast alle Mütter sehr skeptisch, wenn ich davon erzähle und kaum eine hat es bisher ausprobiert. Ich habe das ja nun nicht einfach so erfunden… Egal! Ich kann es nur ausnahmslos bestätigen und hier immer wieder als Tipp einfließen lassen.

Blähende Lebensmittel machen Blähungen?

Blähende Lebensmittel wie Kohl, Linsen und Bohnen wird nachgesagt, dass sie den Babys ebenfalls Blähungen verursachen. Mittlerweile gibt es eher Untersuchungen, die dagegen sprechen und viele Hebammen empfehlen den Genuss von Hülsenfrüchten und Kohl, da sie dem Körper ein hilfreicher Kraftspender sind, gerade in den ersten Monaten der Stillzeit ist eine Energiezufuhr über die Nahrung mehr als hilfreich. Wenn du dir nicht sicher bist, dann lass erst einmal alle blähenden Lebensmittel weg und probiere dann eines nach dem anderen aus, ob es deinem Baby Probleme mit dem Bauch macht.

Der Darm ist der Sitz unserer Gesundheit

Um die Darmflora deines Babys aufzubauen, kannst du es ab Geburt mit der Gabe von probiotischen Bakterien unterstützen. OMNI BiOTiC Panda  von Allergosan (zum Beispiel) ist speziell für die Bedürfnisse den empfindlichen Darm Neugeborener konzipiert – du kannst aber einfach in deiner Apotheke fragen, was sie dir für kleine Mäuschen empfehlen. Für das optimale Ergebnis solltest du selbst ab der 36. Schwangerschaftswoche diese Bakterien einnimmen, um im Mutterleib bereits die Darmflora deines Babys zu unterstützen und perfekt auf den Einsatz außerhalb vorzubereiten. Gleichzeitig wird auch deine Darmflora aufgebaut und dadurch deine Gesundheit nachhaltig gestärkt, so wie die deines Babys. OmniBiotic Panda, zum Beispiel, arbeitet mit hochdosierten Probiotika, im Besonderen Bifidobakterien und Lactococcen, die in der Lage sind, die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken und den gesamten Organismus vor Giftstoffen und schädlichen Keimen zu schützen. Probiotische Bakterien unterstützen den Darm bei Stoffwechselvorgängen in unserem Körper und helfen ihm lebenswichtige Vitamine, Enzyme und Aminosäuren herzustellen und schädliche Stoffe zu minimieren. Diese Bakterien unterstützen die äußere Darmwand als Schutzbarriere, die nur lebenswichtige Stoffe durch diese ins Blut gelangen können und Schädliches wird nicht hindurch gelassen. Der Darm ist der Sitz unserer Gesundheit, das wussten schon die alten Schriften des Ayurveda und geht es diesem schlecht, so kann auch das Immunsystem des Menschen nicht ausreichend arbeiten. Daher empfiehlt sich eine Darmsanierung vor der Schwangerschaft sowie in der Stillzeit. Dein Baby und dein Darm werden es dir danken.

          

Gerade in den ersten drei Monaten, in denen dein Baby sich an die Gegebenheiten außerhalb deines Körpers zurecht finden muss – auch und vor allem körperlich – kann die Gabe von OmniBiotic Panda dabei unterstützend wirken. Dreimonatskoligen können dadurch entgegen gewirkt werden.

Vielleicht sind es ja doch… Die Feuchttücher

Wahrscheinlich ist eine Unverträglichkeit der Lotion von Feuchttüchern sogar häufiger die Ursache für einen wunden Po als die Ernährung der Mutter. Diese sorgt eher für Blähungen, Kolik, etc. Wechsel doch einfach mal die Feuchttücher Marke, im Zweifelsfall verträgt dein Baby die Lotion einfach nicht. Vielleicht sind Ölpflegetücher bei deinem Baby die bessere Alternative. Sieh dir unsere Produkttests an, da bekommst du einen guten Überblick und brauchst dich nicht selbst durchtesten.

PS: Dieser Beitrag ist nicht in Zusammenarbeit mit OmniBiotic entstanden, sondern entspricht tatsächlich meiner eigenen Erfahrung und den Erfahrungen meiner behandelnden Ärztin.

 

 

 

Nora Hodeige

Nora Hodeige

Gesundheitscoach bei Leben mit ohne
Nora ist entspannt, liebt ihren kleinen Paddler und das Leben, genießt die Sonnenseiten und versucht die Schattenseiten unbeschadet zu überstehen, fühlt sich geliebt und unterstützt und möchte alles dieses mit der Welt teilen.
Wenn Nora nicht mit ihrem Sohn unterwegs ist, bietet sie Gesundheitscoaching für Menschen mit Histaminintoleranz & anderen Unverträglichkeiten an.
Nora Hodeige