Schon drei Monate ist der kleine Mann nun alt. Und vieles hat sich verändert. Nicht nur ist aus dem kleinen und zarten Baby ein kugelrundes Männlein von 61cm und 6kg geworden. Es sind auch ganz viele neue Fähigkeiten dazu gekommen. Was unser Baby nach drei Monaten nun alles kann:

Nicht mehr überall einschlafen. Dafür: Häufiger auch schon ohne Mamas Brust gemütlich schlafen. Zauberschön lächeln und manchmal auch herzhaft lachen. Vom Rücken auf die Seite und fast auf den Bauch rollen – und sich riesig darüber aufregen, wenn es nicht gleich beim ersten Anlauf klappt. Differenzierte Töne machen, und immer noch vehement schreien. Bergsteigen. Mama an den Busen grapschen. Freude zeigen. Sich überall runter stürzen. Wunderbar sauer sein und eine tolle Schnute ziehen. Die Stirn in Falten lege und über die Welt nachdenken. Wild herumzappeln. Unterschied zwischen Tag und Nacht verstehen: Nachts ist, wenn man nicht einschlafen kann, tagsüber klappt es dafür problemlos. Beim Wickeln alle vollpinkeln. Ganz schön viel spucken. Romane erzählen. Alle mit nur einem Lächeln um den Finger wickeln. Ganz schön ungeduldig sein. Wachsen. Die Welt bestaunen. Auch Fremde gleich ins Herz schließen. Ganz doll hübsch aussehen. Sich bewundern lassen. Dinge bewegen. Nach etwas greifen. Überlegen und staunen. Zusammenhänge erkennen. Noch aus Versehen: Den Schnuller selbst wieder in den Mund befördern. Gar nicht aus Versehen: Den Schnuller weit weg spucken. Hände erkunden. Mit dem Mund Spielzeug erfahren. Weihnachten mit viel Halli-Galli gemütlich überstehen. Erzählen und auf Antwort lauschen. Gefallen am Baden finden und vor Vergnügen jauchzen. Die ganze Faust in den Mund stecken und am Liebsten die zweite noch dazu. Gemütlich kuscheln. Verzückt Musik lauschen. Greifen und Begreifen. Manchmal kommt er gar nicht hinterher mit Gucken, Staunen und Erkennen.

Und plötzlich tut sich auch für das Baby eine neue Welt auf, jenseits von Mama und Papa. Am Liebsten möchte er die ganze Welt kennen lernen und zwar jetzt und gleich und sofort. Doch dann fällt ihm wieder auf, dass er eigentlich noch so klein ist und, dass es zu Hause bei Mama und Papa doch irgendwie am Gemütlichsten ist – und er lieber erstmal hierbleibt.

Nora Hodeige

Nora Hodeige

Gesundheitscoach bei Leben mit ohne
Nora ist entspannt, liebt ihren kleinen Paddler und das Leben, genießt die Sonnenseiten und versucht die Schattenseiten unbeschadet zu überstehen, fühlt sich geliebt und unterstützt und möchte alles dieses mit der Welt teilen.
Wenn Nora nicht mit ihrem Sohn unterwegs ist, bietet sie Gesundheitscoaching für Menschen mit Histaminintoleranz & anderen Unverträglichkeiten an.
Nora Hodeige