Wow, schon einen Monat ist unser kleiner Paddler alt und paddelt immer noch, am Liebsten ganz wild mit seinen kleinen Ärmchen. Was macht man den so den ganzen Tag als frischgebackene Mama und wie ist das Leben mit einem Neugeborenen? Hier ein kleiner Rückblick mit zahlreichen Erkenntnissen und immer wieder vielen Fragen…

Nie müde werden, ihm beim Schlafen zuzusehen. Versuchen nicht müde zu werden, wenn er beim Rumtragen eingeschlafen ist. Stillen und Wickeln als neue Haupt-Nebenbeschäftigung. Entspannung ist übertragbar. Verspannung auch. Alle heulen, nur Papa bleibt cool. „Nichts“ machen und trotzdem verfliegt der Tag. Das Wochenbett 4 Wochen lang auskosten. Willkommene Unterbrechungen in Form von Besuch genießen. Das erste Mal mit dem Tragetuch raus. Das Tragetuch lieben lernen, auch in der Wohnung. „Ist das dein erstes Kind?!“ Stolz sein auf den kleinen Mann und ein bisschen auch auf mich selbst. Vor Liebe platzen. Atmet er noch? Angst haben. Mache ich auch alles richtig? Sich der riesengroßen Verantwortung nur langsam bewusst werden. „Das ist unser Sohn“ immer wieder sagen können und vor Ehrfurcht staunen. Sich über die unendlich wunderhübschen Geschenke freuen, immer wieder. Hoffen, dass er weiter schläft. Genervt sein und sofort ein schlechtes Gewissen haben. Bangen, dass er nicht aufwacht. Stillen verfluchen und trotzdem weitermachen. Lob tut selten so gut wie gerade. Viel zweifeln, viel vertrauen – alles zur richtigen Zeit. Ist Mama sein doch mein heimlicher Traumberuf? Bin ich eine gute Mutter? „So ein entspanntes Kind!“ Was hat er denn? Das Wunder bewundern. Sich manchmal noch kneifen müssen. Immer wieder sagen „Alles ist gut“ und es selbst glauben. Wenn ich jetzt aufstehe, wacht er dann auf? Auch mal Zeit für sich brauchen. Sich auf Papa verlassen können. Verliebt sein. Wundern, dass die Decke einem (noch) nicht auf den Kopf fällt. An Baby riechen. Baby streicheln, bekuscheln und küssen – dauernd. Laut vor sich hinreden. Ob das wohl so gehört? Ganz viele Fotos machen. Fotos verschicken und stolz sein, wenn ihn alle bewundern. Die Hebamme anrufen und bestätigen lassen, dass alles gut ist. In der Wohnung tanzen, damit er auf dem Arm einschläft. Begeistert sein: Osteopathen machen aus einem entspannten Baby ein tiefenentspanntes Wunder. Sich über nächtliches Schlafen freuen. Den Mann anzicken und es sofort bereuen. Sich manchmal selbst nicht wieder erkennen. „Ich will immer für dich da sein“ sagen und es genau so meinen. Er ist ja schon so groß geworden. Warum weint er denn jetzt? Der kann doch nicht schon wieder hunger haben!? Langsam den Dreh beim Stillen raus zu haben und zu hoffen, dass es jetzt endlich besser wird. „Ich kann nicht mehr!“ denken und eine Auszeit bekommen. Nicht verzweifeln. Um Unterstützung bitten. Glücklich sein. Sich auf die Zukunft freuen und trotzdem die Zeit anhalten wollen. Kann das bitte immer so bleiben!?

Nora Hodeige

Nora Hodeige

Gesundheitscoach bei Leben mit ohne
Nora ist entspannt, liebt ihren kleinen Paddler und das Leben, genießt die Sonnenseiten und versucht die Schattenseiten unbeschadet zu überstehen, fühlt sich geliebt und unterstützt und möchte alles dieses mit der Welt teilen.
Wenn Nora nicht mit ihrem Sohn unterwegs ist, bietet sie Gesundheitscoaching für Menschen mit Histaminintoleranz & anderen Unverträglichkeiten an.
Nora Hodeige