Dieser Artikel ist mein Beitrag zur Blogparade „Wege aus der Krise“ von Magna Mater, welche die liebe Isabel ausgerichtet hat. Viele mutige Frauen und Mütter haben dort bereits ihre Erlebnisse und wunderbar hilfreichen Tipps für Mütter in Krisenzeiten gegeben. Ich möchte euch heute meine Sicht mit euch teilen, die aus zwei Erkenntnissen besteht:

  1. Der Körper (besonders die Hormone) haben einen enormen Einfluss auf die Psyche. Nicht immer muss das Problem rein mental sein, wenn wir uns schlecht fühlen. Den Körper zusätzlich zu untersuchen kann enorm hilfreich sein. So kann auch der Darm einen großen Einfluss auf unser seelisches Wohlbefinden habne, den wir nicht vernachlässigen sollten.
  2. Eine körperliche Dysbalance hat oftmals eine seelische (psychische) Ursache, die es zu erkennen und aufzulösen gilt. Mein Seminar auf Mallorca kann dabei eine super gute Unterstützung sein.

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Wie schaffst du das nur alles?

Viele Menschen fragen mich, wie ich es geschafft habe, das zu machen, was ich heute mache. Das zu machen, was ich wirklich machen will – ohne Ängste. Die Wahrheit ist: Ich habe auch Angst. Nicht den ganzen Tag, sondern immer mal wieder. Aber, ich lasse mich davon nicht von meinem Weg abbringen. Meinen Kopf in den Sand zu stecken und zu sagen: „Alles ist schlecht, alle sind blöd“ hilft mir nun einmal nicht. Ich habe lange gebraucht, bis ich verstanden habe, dass ich eine enorme Kämpferin bin. Ich kämpfe immer in der ersten Reihe, leider so viel Jahre vor allem gegen mich selbst.

Doch das hat mich – zum Glück – vor allem nur noch stärker werden lassen. Mittlerweile habe ich meinen Kampfgeist anders ausgerichtet: Heute kämpfe ich vor allem FÜR MICH SELBST. Und es fühlt sich fantastisch an. Doch, das war nicht immer so und es war lange nicht so leicht, wie es heute und vor allem von außen aussieht.

Direkt nach der Schwangerschaft gab es für mich noch einmal eine lange Phase, wo ich mich eher in einem dauerhaften Tief befand. Die große Frage: „Was mache ich nun?“ trieb mich um und ließ mich kaum schlafen. „Wo soll mein Leben hingehen? Will ich zurück in meinen Beruf? Will ich zu Hause bleiben bei meinem Kind? Was will ich eigentlich wirklich?“ Diese Lebensphase möchte ich heute mit dir teilen, weil ich hoffe, dass sie dir vor allem MUT machen kann. Mut, dafür zu kämpfen, was du willst. Mut, auf deinen Körper zu hören: Du weißt genau, wann etwas nicht stimmt. Lass dich nicht von anderen für verrückt erklären! Mut, zu dir selbst zu stehen, auch, wenn das heißt, dass du sagen musst: „Es geht mir momentan einfach nicht gut!“

Lasst uns gemeinsam mutig sein!

waage

Kennst du meinen „Truthteller“ Artikel, der auf Mrs. Globalicious erschienen ist? Dort erzähle ich meine Vision und nehme dich ebenfalls mit auf meinen Weg. Ich kann dir heute sagen: Solche Phasen kommen wieder und immer wieder, es ist ein Kreislauf. Dennoch: Alles wird besser.

Erinnerung an eine Zeit, wo alles nur noch schwer war

Manchmal da gibt es diese Tage, da ist einfach alles ein bisschen anstrengend und schwer. Da scheint die Sonne weder draußen noch im Inneren und meine Schultern drücken mit ihrem ganzen Gewicht nach unten. An diesen Tagen würde ich gerne einfach nur liegen bleiben. Alles erscheint mir zu schwer: Aufstehen, Anziehen, das Kind versorgen, mit anderen Menschen sprechen, Aufgaben erledigen. Und doch tue ich es. Jeden Tag. Die Aufgaben und das Kind lenken mich ab, es tut mir gut, etwas zu tun zu haben. Es tut mir gut, stille Momente ganz für mich alleine zu haben, wenn auch das Kind schläft. Es tut mir gut, dass ich eine Aufgabe habe. Und dennoch, ist es manchmal einfach so schwer: Ich bin erschöpft, schlecht drauf, leicht reizbar und fühle mich absolut gestresst. Alles ist so schwer und unglaublich anstrengend. Dabei könnte das Leben doch so schön sein?

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Was war nur los?

Da ich bin wie ich bin, habe ich mich auf die Suche gemacht. Das gehört so nicht, habe ich mir gedacht. Es war ein langer Kampf, trotz meiner super Ärztin, die immer offen für meine Wünsche ist. Dieses Mal musste ich lange kämpfen, bis sie eingewilligt hat in Untersuchungen und das ganze Spektrum an Hormonen hat testen lassen. Das Ergebnis war ernüchternd: Ich war total ausgebrannt!

Meine Nebennieren produzierten nicht genug „ich bin stark und das ist auch gut so“-Cortisol (das „Anti-Stress“ Hormon) und mein Darm kam mit der Produktion von Serotonin (dem Glückshormon) nicht hinterher. Ein weniger sensibler Arzt hätte wohl gesagt: Burn-Out! Kann doch gar nicht sein! Ich bin doch nicht gestresst. Ich fühtle mich gut, ich habe ein tolles Kind, ein Traumleben, einen super Mann und lebe in der schönsten Gegend der inspirierendsten Stadt. Ich machte doch eigentlich gar nicht so viel am Tag, habe keine Termine, kann mein Leben genießen, wie konnte ich denn gestresst sein?

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Wie passte das zusammen?

Erst nach und nach habe ich das Gesamtbild verstanden. Meine hormonelle Ausgangslage war auch schwierig: Schwangerschaft, Hormonumstellung, Hashimoto und Histaminintoleranz. Dennoch: einfach so, passiert das nicht!

„Sie befinden sich momentan in einem Lebenskampf“, sagte meine sehr sensible und sehr ganzheitliche Ärztin. Und sie hat recht: Ich kämpfte und tue es auch heute immer noch!

Dafür, dass ich machen kann, was ich will. Dafür, dass ich glücklich sein kann. Dafür, dass ich endlich zu mir selbst stehen kann. Dafür, dass alle mich so sehen, wie ich wirklich bin. Dafür, dass ich ganz ich selbst sein kann und meinen eigenen Weg gehen kann. Dafür kämpfe ich mit allem, was ich momentan NICHT aufbringen kann – aber, das ist es allemal wert und ich kämpfe weiter! Weil ich weiß, dass es sich lohnt und, weil ich weiß, dass ich irgendwann dort ankomme, wo ich hin will – nämlich bei mir! Und das ist das Wichtigste!

Niemand schuldet mir irgendetwas

Der wichtigste Schritt ist doch, davon weg zu kommen, zu glauben, dass irgendjemand anderes für mich und mein Glück verantwortlich sein kann. So ist es nicht. Nur ich selbst, kann mir mein Glück machen. Nur ich selbst kann dafür sorgen, dass es mir gut geht. Wenn ich nicht auf mich achtet und für mich sorge, wird es niemand machen. Denn jeder ist sich noch immer selbst der nächste. Das ist auch wichtig und gut so. Sei du dir selbst die Verbündete (oder der Verbündete) im inneren, den du dir im außen wünschst. Meine eigene Chairwoman sein: Niemand schuldet mir irgendetwas. Ich aber schulde mir selbst ALLES.

Unsere tiefste Angst, ist es nicht, ungenügend zu sein. Unsere tiefste Angst ist es, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, was wir am meisten fürchten. – Dich klein zu machen, nützt der Welt nicht. (Nelson Mandela)

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Hormone – diese frechen kleinen Dinger

Hormone beeinflussen unser Leben enorm und dennoch sind sie und ihre Zusammenhänge noch recht unerforscht. Hormone sind unsere Stimmungsbringer, aber auch unsere Stimmungskiller, sie machen uns dick, sie machen uns fokussiert, sie machen uns glücklich. Und, wenn sie nicht richtig funktionieren, dann bringen sie alles durcheinander!

Hormone sind Botschafter in unsere Körper, sie übermitteln Informationen von einem Organ zum anderen und steuern Vorgänge im Gehirn. Manche Hormone wirken extrem schnell (Adrenalin), andere hingegen langsam. Hormone werden in den Hormonzentren des Körpers gebildet: Der Hypophyse (Hirnanhangdrüse), der Schilddrüse, der Zirbeldrüse, den Nebennieren, der Bauchspeicheldrüse sowie dem Darm gebildet. Es gibt auch Hormone die direkt in den Zellen des Zentralen Nervensystems gebildet werden.

Hormone sind für unser körperliches und seelisches Wohlbefinden von enormer Wichtigkeit und ein Mangel an einer Stelle kann eine ganze Reihe von Folgeproblemen nach sich ziehen!

Wir können unseren Körper aber unterstützen, indem wir gut zu ihm sind: Ausreichend Ruhe, Schlaf, Erholung, Wasser, gutes Essen, Vitamine und Mineralstoffe helfen unserem Körper weiterhin zu funktionieren und uns dabei, glücklich zu sein. Sollten wir merken, dass wir es nicht alleine schaffen können, dann müssen wir gemeinsam mit einem Arzt oder Heilpraktiker auf die Suche nach der Ursache gehen – diese ist meistens körperlich und eigentlich immer auch seelischer Natur. Denn eine mentale Dysbalance zeigt sich gerade in den Hormonen sehr deutlich, denn diese steuern unsere Emotionen – und werden im Umkehrschluss aber auch von ihnen gesteuert.

Geburt ist eine schmerzhafte, aber auch tolle erfahrung

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Positiv Denken alleine hilft nicht!

Dann muss ich doch jetzt einfach nur noch positiv denken, mag sich vielleicht der eine oder die andere nun denken. Das hilft so leider nicht. Einfach nur positiv denken verdrängt das Negative. Dort, wo wir ihm keine bewusste Aufmerksamkeit mehr geben, können die negativen Gedanken aber ganz fleißig vor sich hinwachsen und groß und stark werden. In unserem Unterbewusstsein sind sie dann fest verankert. Dort müssen wir sie herausholen. Wir müssen nach der Ursache forschen. Warum geht es mir so, wie es mir geht? Was ist passiert? Wo bin ich nicht in meiner Kraft? Was fehlt mir? Ein kleiner Tipp: Dieses Fehlen ist nie etwas von außen, also auch kein anderer Mensch. Denn es geht darum, deine innere Kraftquelle zu finden. Die innere Kraftquelle macht uns stark und frei.

 

Bist du bereit, ganz zu dir selbst zu stehen?

Eben, weil ich gemerkt habe, wie unglaublich ermüdend, es sein kann, nicht so genau zu wissen, wer man eigentlich ist und wohin das Leben gehen soll, habe ich mit der lieben Vivien von Mivima Mallorca ein 3 Tages Intensiv Seminar auf die Beine gestellt. Es findest bereits im Oktober statt und wird sich mit dem wichtigsten auf der ganzen Welt beschäftigen: Nämlich mit UNS SELBST. Mit jeder/m einzelnen von uns. Als Mütter sind wir besonders anfällig dafür, uns selbst gerne hinten anzustellen. Erst die anderen, immer durchhalten, immer kämpfen und bloß nicht so viel an mich selbst denken. Doch, es kann unseren Kindern nur so gut gehen, wie es uns selbst auch geht! Hilf dir selbst, dann kannst du anderen helfen.

Dein Weg zu dir selbst: 3 Tages Seminar auf Mallorca

Dein Weg zu dir selbst: 3 Tages Seminar auf Mallorca

Bist du dabei?

3 Tage nur für dich selbst! 3 Tage, in denen es nur darum geht, was du willst. 3 Tage, die dich näher zu dir und deinen tiefen, inneren Wünschen bringen. 3 wundervolle Tage mit anderen wundervollen Menschen. Lass uns gemeinsam für unsere Träume und Visionen kämpfen.

Weiterlesen

Sandrine von Créateur de Temps hat einen wunderbaren Artikel darüber geschrieben, wie wichtig es für uns Mütter ist, egoistische Altruistin zu sein. Noch mehr Artikel zum Thema „Wege aus der Krise“ findet ihr unter diesem Blogbeitrag und bald auch als eBook von Magna Mater.

 

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Nora Hodeige

Nora Hodeige

Gesundheitscoach bei Leben mit ohne
Nora ist entspannt, liebt ihren kleinen Paddler und das Leben, genießt die Sonnenseiten und versucht die Schattenseiten unbeschadet zu überstehen, fühlt sich geliebt und unterstützt und möchte alles dieses mit der Welt teilen.
Wenn Nora nicht mit ihrem Sohn unterwegs ist, bietet sie Gesundheitscoaching für Menschen mit Histaminintoleranz & anderen Unverträglichkeiten an.
Nora Hodeige